Eduardus-Krankenhaus, Köln

Schwerpunkte

Ziele der Pflegefachschule Köln

Die Grundlage für die Ausbildung ist das Krankenpflegegesetz vom 16. Juli 2003 sowie die Ausbildungsrichtlinie des Landes Nordrheinwestfalen.

Gemäß dieser gesetzlichen Vorgaben ist unser oberstes Ziel, Sie als Schüler zu befähigen, die Patienten unter Berücksichtigung der neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse professionell und individuell zu pflegen. Dabei messen wir im Sinne dieser Qualifikation dem theoretischen Unterricht einen hohen Stellenwert zu. Er bildet für uns die Basis für Ihre praktische Ausbildung am Krankenbett. Uns ist es ein großes Anliegen, Sie zu fachlich qualifizierten, selbstbewussten, kritischen und eigenverantwortlich handelnden Pflegekräften auszubilden. Es ist unser Ziel, Ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen, in welcher Sie individuell gefördert und begleitet werden. Als Schüler unserer Schule sollen Sie an Ihrer Ausbildung Freude haben und in ihrer Berufsmotivation Unterstützung finden.


„In der Ausbildung werden berufliche Weichen für die Zukunft gestellt!” Diesem Motto fühlt sich unsere Schule verpflichtet.

 

 


Ausbildung im Herzen von Köln

Schule und Unterrichtsräume

Unsere Schule befindet sich in attraktiver, zentrumsnaher Lage, direkt am Rhein mit hohem Kultur- und Freizeitwert sowie optimaler Verkehrsanbindung (Autobahn, DB-Bahnhof, S- und U-Bahn). Ihre Dienstkleidung wird vom Haus gestellt und kostenfrei gereinigt.

 

In der Cafeteria unseres Krankenhauses haben Sie an allen Tagen Gelegenheit kostengünstig essen zu gehen.

 

Unsere Unterrichtsräume sind mit allen modernen Medien ausgestattet, mit deren Hilfe das Lernen für Sie anschaulich gestaltet und dadurch erleichtert werden kann. Darüber hinaus verfügt die schulinterne Bibliothek über internetfähige PC-Arbeitsplätze. Für das Erlernen konkreter Pflegemaßnahmen nutzen wir die Ausstattung und Räumlichkeiten der Klinik, wie zum Beispiel die Krankenhauspflegebetten.

Gestaltung der theoretischen Ausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst 2.300 theoretische Unterrichtsstunden. Dies wird auf der Grundlage von  Krankenpflegegesetz und Ausbildungsrichtlinie NRW in unserem Schulcurriculum geregelt. Dazu soll im Folgenden ein grober Überblick gegeben werden:

Fachübergreifender Unterricht
Die theoretische Ausbildung umfasst folgende Lernbereiche:

  • Pflegerische Kernaufgaben
  • Ausbildungs- und Berufssituation von Pflegenden
  • Zielgruppen, Institutionen und Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit
  • Gesundheit- und Krankenpflege bei speziellen Patientengruppen

Eine beispielhafte Auflistung der konkreten Inhalte dieser zentralen Lernbereiche erhalten Sie unter folgendem Link "Lernbereiche".

Zeitliche Gestaltung des theoretischen Unterrichts
Das erste Ausbildungsjahr beginnt mit einem mehrwöchigen Einführungsblock. Im Anschluss daran findet Ihr erster Einsatz auf Station statt. Im weiteren Verlauf haben Sie über das erste Ausbildungsjahr verteilt Studienwochen, so dass ein kontinuierlicher Kontakt zur Schule bleibt und ihr theoretisches Wissen ständig erweitert wird. Nach jeweils einer Blockphase haben Sie auf der Station die Möglichkeit, Ihr neu erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Im zweiten (= Mittelkurs) und dritten (= Oberkurs) Ausbildungsjahr haben die Schüler jede Woche an zwei Tagen Unterricht ergänzt durch zusätzliche Blockphasen.
 

Überprüfung Ihrer Lernerfolge
Unser Anliegen ist es, Sie zu fachkompetenten und qualifizierten Pflegefachkräften auszubilden. Aus diesem Grund, aber auch im Hinblick auf das staatliche Examen, führen wir innerhalb der drei Jahre Ausbildungszeit in regelmäßigen Abständen Lernerfolgskontrollen in Form von Klausuren und mündlichen Prüfungen durch. Uns ist es wichtig, Ihnen ausreichend Gelegenheit zu geben, Ihren eigenen Leistungsstand zu überprüfen und Sie optimal auf die Anforderungen des staatlichen Examens vorzubereiten. Um die Auszubildenden auch außerhalb des theoretischen Unterrichts eng zu begleiten werden nach jedem Praxiseinsatz gemeinsame Endgespräche mit den Stationen gewährleistet und gezielte Anleitungssituationen organisiert. Die Probezeit zu Beginn der Ausbildung dauert 6 Monate.

Das staatliche Examen
Das staatliche Examen besteht aus drei Prüfungsteilen und unterliegt den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung NRW.

Schriftliche Prüfung: 3 Klausuren über 3 Tage
Praktische Prüfung: Selbstständige und geplante Versorgung einer kleinen Patientengruppe
Mündliche Prüfung: Fallorientierte Prüfung in 3 Themenbereichen

Gestaltung der praktischen Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2.500 Stunden.


Die Arbeitszeiten gestalten sich wie folgt: Frühdienst von 6.00 Uhr bis 13.45 Uhr, Spätdienst von 12.45 Uhr bis 20.30 Uhr. Innerhalb von 14 Tagen haben Sie ein Wochenende plus einen zusätzlichen Tag frei. Ab Mitte der Ausbildung lernen Sie die Tätigkeiten während eines Nachtdienstes kennen (gesetzliche Vorgabe = 8 Nächte).


Einen Überblick aller praktischen hausinternen und externen Einsatzorte finden Sie hier: "Einsatzorte"


Im stationären Bereich werden Sie von Praxisanleitern ausgebildet. Bei den Praxisanleitern handelt es sich um erfahrene examinierte Pflegekräfte mit gezielter Weiterbildung die wiederum in enger Kooperation zur Schule stehen.  Spezielle Einsätze wie z.B. in der Gynäkologie und der Psychiatrie finden in benachbarten Kliniken oder Kooperationspartnern (siehe pdf) statt, die Sie problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung entspricht den Regelungen des AVR (ab 1. Januar 2017):

  1. Jahr / Unterkurs: 1040,69 €
  2. Jahr / Mittelkurs: 1102,07 €
  3. Jahr / Oberkurs: 1203,38 €

Ausbildungsträger DRK-Schwesternschaft "Bonn" e.V.

Der Träger des Eduardus-Krankenhauses ist die Josefs-Gesellschaft in Köln. Diese hat mit der DRK-Schwesternschaft „Bonn” e.V. einen Gestellungsvertrag abgeschlossen. Der Ausbildungsvertrag wird demzufolge zwischen dem Auszubildenden und der DRK-Schwesternschaft Bonn geschlossen. Aus diesem Grund erfolgt nach dem Vorstellungsgespräch der weitere Schriftverkehr über die Schwesternschaft.


Sollten Sie von uns zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, erhalten Sie zwei bis drei Wochen nach dem Vorstellungsgespräch ein Schreiben aus der Schwesternschaft mit der endgültigen Entscheidung, ob Sie als Schüler/in in der Eduardus-Krankenhaus gGmbH berücksichtigt werden konnten.

 

Mitgliedschaft in einer DRK-Schwesternschaft

Die Zugehörigkeit zu einer DRK-Schwesternschaft birgt eine Reihe von Vorteilen, die bei der heutigen Arbeitsmarktsituation nicht unberücksichtigt bleiben sollten:

  • größere Chancen, nach der Ausbildung eine Beschäftigungsmöglichkeit zu erhalten, da z.B. die DRK-Schwesternschaft „Bonn” e.V. mit zahlreichen Einrichtungen kooperiert und Träger zweier Altenpflegeeinrichtungen ist
  • unbürokratische Wechsel der Arbeitsstelle innerhalb von Deutschland bei Umzug in eine andere Stadt, in welcher ebenfalls eine DRK-Schwesternschaft vertreten ist (dies ist zurzeit in 31 Städten der Fall)
  • Möglichkeit zu Auslandseinsätzen über das DRK
  • Förderung von Fort- und Weiterbildungen im Rahmen der persönlichen Karriereplanung durch finanzielle Unterstützung und eigenes Fortbildungsangebot

Ansprechpartner

Potrait von Mike Runge dem Schulleiter der Pflegefachschule Köln.

DRK-Kampagne
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