Eduardus-Krankenhaus, Köln

Revisionsendoprothetik

Revisionsendoprothetik

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Trotz einer mittlerweile sehr langen Standzeit der Implantate kann es vielfältige Gründe für eine Wechseloperation geben. Der Begriff der Revisionsendoprothetik bezeichnet alle erforderlichen operativen Eingriffe bei einer bereits vorhandenen Endoprothese. Ursächlich hierfür können eine steigende Lebenserwartung, aber auch unerwünschte Ereignisse wie Ausrenkungen, Fraktur, Lockerung, Materialverschleiß oder Infektionen sein. Die Revisionsendoprothetik gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung, was in einer stets steigenden Zahl an Wechseleingriffen Ausdruck findet.

 

Die Klinik für allgemeine Orthopädie verfügt über reichhaltige Erfahrungen bei Wechseloperationen. Dabei übertragen wir unsere umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen aus der Erstimplantation von künstlichen Gelenken auf die Wechsel- und Revisionsoperationen. Aufgrund unserer kontinuierlichen Weiterbildung auf dem Gebiet der Revisionsendoprothetik bieten wir Ihnen unter Berücksichtigung der aktuellen Behandlungsstrategien auch die neuesten operativen Versorgungsmöglichkeiten an.

Bei einer anstehenden Wechseloperation erfolgt im Rahmen unserer Revisionssprechstunde eine gezielte Befundkontrolle und intensivierte Diagnostik, um das weitere Vorgehen und die sich anschließenden Schritte einzuleiten. Unser vorrangiges Ziel ist zunächst der Versuch des Prothesenerhaltes unter Austausch von verschlissenen Prothesenkomponenten. Nicht immer muss ein kompletter Wechsel erfolgen.


Erforderliche Unterlagen für die Vorstellung in der Revisionssprechstunde sind neben dem OP-Bericht und Endoprothesenausweis der vorangegangenen Operation(en) auch ein eventuell vorhandener Allergiepass, die aktuelle Medikationsliste und radiologische Vorbefunde.

Um selber zu überprüfen, was für eine anstehende Operation beachtet werden muss, klicken Sie bitte auf den Link „Checkliste“.

Nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden zunächst bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie, Skelettszintigraphie und in seltenen Fällen eine Magnetresonanztomographie veranlasst. Zum Ausschluss von Infektionen erfolgt in unserer Klinik routinemäßig eine Punktion des betroffenen Gelenkes. Nach abgeschlossener Diagnostik legen wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept fest. Dabei verwenden wir, je nach patientenspezifischer Konstellation, Standard-, sogenannte Revisionsimplantate, oder Sonderimplantate nach individueller Anfertigung.

Ansprechpartner

Dr. med. Rolf Becker

Dr. med. Rolf Becker

Departmentleiter Revisionsendoprothetik


Ansprechpartner

Volker Hambloch

Volker Hambloch

Oberarzt


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