Eduardus-Krankenhaus, Köln

Hohe Kunst der Herz-OP in Corona Zeiten

Kardiologie hilft mit Spezial-Defibrillatoren


Lebensrettende Maßnahmen bei Herzschwäche: Der Implantologe Hanno Wied aus dem kardiologischen Team von Prof. Dr. med. Christoph Hammerstingl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, hat in einer minimal-invasiven Operation einen CRT- Defibrillator eingesetzt. Der Patient litt unter Luftnot wegen einer schweren Herzschwäche. Das neue System unterstützt und verbessert die Pumpleistung des geschwächten Herzens.

Im Frühjahr 2020 wurde die Kardiologische Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christoph Hammerstingl gegründet. Ein breit aufgestelltes Spezialisten-Team kümmert sich seitdem um die Gesundheit rund um Herz und Kreislauf. Seit Oktober letzten Jahres wird das kardiologische Team von Hanno Wied, einem Spezialisten für Implantation von Herzschrittmachersystemen unterstützt.

„Am Donnerstag haben wir nun den konsequenten nächsten Schritt gemacht und den ersten CRT- Defibrillator im Eduardus-Krankenhaus implantiert“, freut sich Prof. Hammerstingl. „Auch in Corona-Zeiten dürfen wir unsere Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen nicht vergessen“, erklärt er weiter. „Gerade bei den sogenannten Risiko-Patienten liegt der Fokus aktuell auf der Sorge, sich mit dem Virus anzustecken und lebensbedrohlich zu erkranken. Wir dürfen jedoch die häufig ebenso lebensgefährlichen Herzerkrankungen nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen den Menschen weiterhin mit lebensrettenden Spezialeingriffen zur Seite stehen.“

Die hochkomplexe Operation wurde über einen kleinen Hautschnitt an der linken Schulter durchgeführt. Insgesamt drei  Sonden und der Defibrillator wurden über diesen Weg minimal-invasiv eingesetzt. Der Patient konnte schon am nächsten Tag entlassen werden. Das Herz wird sich in den nächsten drei bis sechs Monaten an die unterstützende Therapie gewöhnen.

Prof. Hammerstingl und sein Team sind spezialisiert auf minimal-invasive Methoden der Therapie von Herz- Gefäß- und Klappenerkrankungen. Prof Hammerstingl war als einer der ersten Kardiologen Deutschlands beteiligt an der Etablierung von katheterinterventionellen Verfahren zur Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen.

Hanno Wied wurde im Lukas Krankenhaus in Neuss bei Prof. Dr. med. Michael Haude, einem bundesweit bekannten interventionellen Kardiologen, ausgebildet. Hanno Wied ist Facharzt für Innere Medizin und Fach-arzt für Innere Medizin und Kardiologie und Implantologie.

Kontakt:
Susanne Walter
0221 8274 - 6459
s.walter@eduardus.de

Sekretariat:
Klinik für Kardiologie
0221 8274 - 2295
kardiologie@eduardus.de
 

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