„Rund um die Endoprothetik“ – Infoabend für Gesundheitsinteressierte am 09.04.2025
Chefärzte, Oberärzte und weitere Experten informieren über Hüft- und Kniegelenke, Nachbehandlung und Mobilisation und beantworten Fragen der Gäste
Köln-Deutz. Mit der zum 01. April 2025 in Kraft tretenden NRW-Krankenhausreform wird das Eduardus-Krankenhaus in Köln als eines der wenigen spezialisierten Zentren für endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie gestärkt. Während viele Kliniken diese Leistungen künftig nicht mehr anbieten dürfen, bleibt das Eduardus-Krankenhaus ein führender Anlaufpunkt für Patienten mit Gelenkersatzbedarf. Darüber hinaus ist das Krankenhaus als Endoprothesen-Zentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert, das die exzellente Behandlungsqualität und umfassende Erfahrung des Hauses unterstreicht.
Das Eduardus-Krankenhaus lädt im Rahmen der „Deutzer Abendvisite“ alle Gesundheitsinteressierten zu der Informationsveranstaltung „Rund um die Endoprothetik“ ein. Am Mittwoch, den 09. April 2025, von 16:30 – 19:00 Uhr informieren Chefärzte, Oberärzte und weitere Experten über moderne Hüftimplantate, aktuelle Knie-Endoprothetik sowie die Anästhesie und Schmerztherapie, die Nachbehandlung und Frühmobilisation nach endoprothetischen Eingriffen.
„Welche Prothese ist die Beste für Sie?“, „Wie beeinflusst das Prothesenmodell Ihre Belastbarkeit und wie lange hält eine Prothese?“. Diese und weitere Fragen werden von den Experten des Eduardus-Krankenhauses beantwortet. Die Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und alle, die sich über moderne Entwicklungen in der Endoprothetik informieren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Programm: Zu Beginn der Veranstaltung wird Chefarzt Dr. med. Jochem Schunck eine Einführung in die Endoprothetik geben und einen Überblick über moderne Hüft- und Kniegelenk-Endoprothesen präsentieren. Dr. med. Rolf Becker, Department Revisionsendoprothetik, wird anschließend über moderne Hüftimplantate sprechen und aktuelle Innovationen sowie Langzeiterfahrungen vorstellen. Oberarzt Volker Hambloch erläutert danach die neuesten Fortschritte in der Knie-Endoprothetik. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Anästhesie und Schmerztherapie, über die Chefarzt Dr. med. Peter Köster informieren wird. Pflegeexpertin Tatjana Eichler informiert über die Nachbehandlung im Anschluss an einen endoprothetischen Eingriff und beantwortet die Frage „Was erwartet Patienten auf der Station?“. Den Abschluss der Vortragsveranstaltung bildet eine Präsentation zur Frühmobilisation durch Stefan Pieck (Ergotherapie) und die Physiotherapie, die zeigen, wie Patientinnen und Patienten wieder schnell mobil werden können. Zudem werden moderne Hilfsmittel der Ergotherapie demonstriert, die ihnen die Rehabilitation erleichtern.
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen, die von den Experten umfassend beantwortet werden. Das Eduardus-Krankenhaus freut sich darauf, alle Interessierten zu einem spannenden und lehrreichen Abend willkommen zu heißen. Neben der Vermittlung von Fachwissen bietet die Veranstaltung eine Plattform für den Austausch unter den Teilnehmern.
Hintergrund: Die Lebenserwartung der Menschen wächst stetig und damit steigen gleichzeitig die Ansprüche an ihre Beweglichkeit und Mobili¬tät. Dies spiegelt sich in steigenden Operationszah¬len wider. Durch verbesserte OP-Techniken und Nachbehand¬lungen sowie kürzere Liegezeiten in den Kranken¬häusern wird eine schnellere Mobilisation und eine bessere Rehabilitationsfähigkeit erreicht. Die genannte Erwartungshaltung der Patienten be¬züglich der Beweglichkeit und Mobilität bis ins hohe Alter wirft die Frage nach der Leistungsfähigkeit von Prothesen auf. In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Prothe¬senmodelle auf den Markt gekommen. Bringen sie uns den gewünschten Langzeitverlauf und ist eine individuelle Versorgung möglich? Diese Fragen möchte das Expertenteam aus dem Eduardus-Krankenhaus erläutern und einen Überblick über die Behandlungsvielfalt in der aktuellen Endopro¬thetik verschaffen.
Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gAG, Köln
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